Krankmacher Zucker

Kann Zucker krank machen?

Jeder kennt es und jeder isst es. Zucker. Einer der Nahrungszusätze, die so stark verbreitet sind, dass deren Fehlen bereits mehrere Milliarden Verlust für viele Nahrungsmittelbranchen bedeuten würde. Aber warum ist Zucker eigentlich so begehrt? Liegt es daran, dass unser Körper diesen Zucker unbedingt für seine Aufgaben benötigt?

 

Zucker ist nötig

 

Richtig, Zucker ist kein Stoff, auf den unser Körper verzichten kann. Aber eines muss dazu gesagt werden. Aufgenommene Kohlenhydrate werden in unserem Körper bereits so aufgespalten, dass auch Zucker entsteht. Dieser Traubenzucker dringt in unsere Blutbahn auf langsame Weise ein, es liegt somit keine Überdosis an Zucker vor.

Diese Zuckeraufnahme ist aber der Idealfall. Schauen wir uns aber unseren Alltag an, so stellen wir bei genauer Betrachtung fest, dass Zuckerprodukte fast jeden Tag konsumiert werden. Dabei wissen wir alle, dass Zucker in dieser Form nicht gesund sein kann. Denn zu viel Zucker erhöht unseren Blutzuckerspiegel, was dann zur Ausschüttung von Insulin führt. Auf Dauer kann dies dann zu Diabetes oder auch Fettleibigkeit führen.

Diese Zuckeraufnahme ist fatal, da sie keinen Nährwert aufweist, aber trotzdem viele Kalorien mit sich trägt.

 

 

Zu viel Zucker macht krank

 

Wie oben erwähnt, wird eine übertriebener Zuckerkonsum früher oder später mit Krankheiten bestraft. Aber wie viel ist zu viel?

Laut Experten wären 40 g Zucker pro Tag die Grenze. Alles, was darüber hinaus geht, ist bedenklich. Schaffen Sie es, innerhalb dieser Grenze zu bleiben?

Wie viel Cola trinken Sie pro Tag? Ein Liter hat ein Äquivalent von 40 Zuckerwürfel. Ein Würfel wiegt 3 g, so dass wir auf 120g kämen. Auch Limonade hat 7% Zuckergehalt. Das bedeutet, dass ein halber Liter bereits 35 g Zucker hat.

 

Obwohl Zucker sehr viel Energie, also Kalorien aufweist, werden diese nicht benötigt oder verwertet. Diese „unnötigen“ Kalorien werden aber nicht einfach ausgeschieden, sondern im Körper deponiert und zwar in Form von Fett. Wer also abnehmen will oder sein Risiko für Fettleibigkeit verringern will, sollte erst einmal alles, was mit Zucker versetzt ist, von seinem Speiseplan streichen. Bekannt ist auch, dass ein hoher Fettanteil im Körper auch Wege für Diabetes frei macht.

 

Das Problem mit dem Zucker ist jedoch, dass sie fast überall vorkommt, auch dort, wo eigentlich keins sein darf. Wer würde z.B. annehmen, dass in Tomatensauce oder Salami Zucker vorkommt? Frischkäse oder Dressing beinhalten auch Zucker. Das Geschäft mit dem Zucker ist also in jedem Produkt und ist fast nicht mehr wegzudenken.

 

Wer gänzlich auf Zucker verzichten will, muss wahrscheinlich alles selber anbauen und kochen. Denn auch dort, wo kein Zucker steht, ist Zucker drin. Glukose, Fruktose, Milchzucker, Maltodextrin oder Dextrose sind auch Zuckerarten. Und sie verursachen auch denselben Schaden. Fruktose ist nur in seiner natürlichen Form wie z.B. in Obst unbedenklich.

Anabolika kann Gynäkomastie verursachen

Anabolika kann Gynäkomastie verursachen

 

Jeder Mann kennt das Gefühl irgendwie nicht ganz mit dem Körper zufrieden zu sein. Die ständigen Leitbilder in den Medien verleiten viele auch denselben Astralkörper haben zu wollen.

Daher ist es nicht verwunderlich, wenn Männer anfangen, ihren Körper mit mehr Muskeln aufzupeppen. Und weil das mit dem Muskelaufbau manchmal viel zu lange dauert, greifen viele auch auf Anabolika.

Anabolika kommt in sehr vielen unterschiedlichen Formen vor. Interessante Namen wie Nandrolon, Stanozolol oder Metenolon sind einige der bekanntesten anabolen Steroide.

 

Mit Anabolika erreicht man, dass der Körper die Proteinsynthese anregt, was bedeutet, dass die Produktion von Eiweißen im Körper zunehmen. Dadurch kann man durch Muskeltraining den Aufbau von Muskelmasse beschleunigen. Wohlgemerkt, ohne Training wird man keine nennenswerten Ergebnisse erzielen können.

 

Gewichtszunahmen sind auch zu beobachten, jedoch rühren diese durch Wassereinlagerungen in den Muskeln her.

Aber der Fettabbau ist eine weitere Eigenschaft der Anabolika. Dies ist natürlich auch ein weiteres Ziel eines jeden „Muskelaufbauers“, der ja nicht nur massig wegen erhöhter Muskelsubstanz aussehen will, sondern auch definiert und ästhetisch.

 

 

Nebenwirkungen von Anabolika

 

All das hört sich auf den ersten Blick sehr gut an. Wären da aber nicht diese lästigen Nebenwirkungen. Wer anabole Steroide zu sich nimmt, der blockiert damit die körpereigene Produktion von Testosteron, denn Steroide üben dieselbe Funktion aus wie eben Testosteron auch. Daher wird der Körper keine eigenen männlichen Hormone mehr bilden, denn die externe Zufuhr ist ja mehr als genug.

 

Das Problem jedoch:

Sobald man die Steroide absetzt, bildet der Körper nicht sofort wieder eigenes Testosteron. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die weiblichen Hormone im Körper überwiegen, denn jeder sollte wissen, dass auch Männer einen gewissen Anteil an Östrogenen besitzen.

Dieses weibliche Hormon sorgt nun dafür, dass eine sogenannte Fettbrust beim Mann entsteht. Das Fachwort dazu wird Gynäkomastie bezeichnet und ist leider nur noch operativ wegzubekommen.

 

Die unerwünschte Männerbrust ist nur ein Teil von vielen Nebenwirkungen. Es gibt auch verheerendere Erscheinungen, die auch tödlich sein können. Das Herz wird bei Anabolika-Konsumenten nach einer gewissen Zeit so sehr beansprucht, dass die linke Herzkammer nur noch die Hälfte des Bluts pumpen kann wie die eines normalen Menschen. Dies erhöht zwangsläufig die Wahrscheinlichkeit für Herzversagen.

 

Wie man sieht, sind die Nebenwirkungen von Steroiden schwerwiegender als deren Nutzen. Man muss auch bedenken, dass niemand einen Leben lang diese Stoffe einnehmen können wird. Spätestens bei der Absetzung werden die Muskeln wieder auf deutliches reduziert sein. Da fragt man sich, warum man dann so viel dafür tut und letzten Endes auch viel Geld ausgibt und zudem mit Lebensgefahr lebt. Eine Lebensqualitätssteigerung ist dies sicherlich nicht.